Energie,
Umwelt,
Mobilität:

Weniger Autos, mehr Lebensqualität

Die beiden "Alpine Pearls" Werfenweng und Hinterstoder entwickeln mit sanfter Mobilität ein Gegenkonzept zum Autotourismus. Die Kreativwirtschaft nutzen sie, um ihre Angebote bekannt zu machen.

Der Ortskern in Hinterstoder wandelte sich vor 20 Jahren zur Durchzugsstraße. Die schwindende Lebensqualität forderte ein Umdenken: Heute bringt das gut ausgebaute Busnetz mit dem Tälerbus Skifahrer und Wanderer an ihre Einstiegsstellen. Mit dem Schiederweiher und der Polsterlucke bewahrt sich Hinterstoder bewusst autofreie Ruhepole, die Besucher nur mit Bussen, Kutschen, dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen. Der Ausbau und die Bewerbung von "Hinterstoder sanftmobil ist ein Leitprojekt der nächsten Jahre.

Werfenweng ist seit 1996 Modellort für sanfte Mobilität und hat den Vorsitz der Alpine Pearls. 25% der Urlauber nutzen die "SaMo-Card" für einen autofreien Urlaub. Das Logo des SaMo-Schmetterlings und einheitliches Design gestalten die Angebote und sorgen für Überblick. Das gilt auch für die Wir-SaMo-Pakete. Sie richten sich an die Einheimischen und geben einen Anreiz, um auf motorisierte Verkehrsmittel zu verzichten.

Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Lebensqualität. BürgerInnen aus Munderfing satteln mit Wettbewerben, Ausflügen, Gutscheinaktionen und einer gut ausgebauten Infrastruktur auf das Rad um. Auch Nenzing, Zwischenwasser und Werfenweng fördern E-Bikes und Räder. Außerdem bereiten die Orte Zwischenwasser, Hinterstoder, Munderfing und Werfenweng mit Elektro-Tankstellen eine Alternative zu erdölbasierter Mobilität vor.

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