(Bau-)Kultur + Kunst

Leben gestalten

Dass ein architektonischer Aufschwung einen Ort neu beleben kann, zeigt sich am Beispiel der Gemeinde Neckenmarkt. Dem Ort an der ungarischen Grenze fehlte es bis 1985 an ausreichender Infrastruktur und einem Ortszentrum. Der Ortserneuerungsprozess 1999 ermöglichte die Wende: Die Architekten Anton Mayerhofer und Kaitna Smetana statteten Neckenmarkt mithilfe von Bürgerbeteiligung mit einem neuen, mit Licht und Wasser gestalteten Ortsplatz und einem Vereinshaus aus. Sie stellen nun als Veranstaltungsort für Feste und Treffpunkt für Vereine das Herz des Ortes dar.

Auch Hinterstoder verwandelte seinen Ortskern durch einen Ortserneuerungsprozess von einer Durchzugsstraße in ein neu belebtes Zentrum. Dabei hilft die 30km/h-Beschränkung ebenso wie die Sanierung des Gemeindeamts und des Kindergartens. 1998 errichtete Hinterstoder, heute Vorzeigegemeinde für ländliche Architektur, sein erstes modernes Gebäude: das Alpineum.
Gesellschaftliches Leben braucht Raum. Deshalb entstand zwischen der Hösshalle und dem neuen Vereinshaus 2011 ein großer freier Bereich im Ortskern. Seit Jahren fehlte der Platz, der nun für Veranstaltungen unter freiem Himmel genutzt werden kann.

Zurück