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Neujahrsfest der Zukunftsorte

"Prosit Neujahr" hieß es Anfang November für Student_innen sowie Ein- und Ausheimische der Zukunftsorte Hinterstoder, Moosburg, Munderfing und Zwischenwasser, die den Beginn des „Zukunftsortejahres“ stilecht mit knallenden Sektkorken, Donauwalzer und einem "Feuerwerk der Ideen" feierten.

Ein Anliegen der Zukunftsorte ist es, in Kontakt mit den Menschen zu bleiben, die ihre Gemeinde des Berufs, Studiums oder der Liebe wegen verlassen – um deren Potential zu nützen und die eigene Gemeinde nachhaltig zu stärken. Dazu müssen diese „Ausheimischen“ (im Gegensatz zu den Einheimischen) zuerst gesucht und gefunden werden, das Interesse für und die Verbundenheit mit der Heimatgemeinde muss (wieder) geweckt bzw. erhalten werden. Mit dem „Neujahrsfest“ setzen die Zukunftsorte einen ersten Schritt in diese Richtung. Dieses wird im Herbst gefeiert, weil hier für viele Ausheimische, besonders die Studierenden, das gefühlte „neue Jahr“ beginnt.

Organisiert wurde und wird die Kontaktaufnahme durch die „Botschafterinnen“ der Gemeinden, das sind „Parade-Ausheimische“ und Studentinnen in Wien: Marlis Stubenvoll, Magdalena Gruber, Claudia Schinagl  und Claudia Nesensohn stehen Studienanfänger_innen ebenso wie allen anderen Ausheimischen für Fragen zur Verfügung und haben das Neujahrsfest gemeinsam mit dem Büro für Verknüpfungen organisiert.

Charmant führten sie durch den Abend, der zu jeder vollen Stunde mit einer anderen Neujahrsattraktion aufwartete. Beim „Gemeindeaperitif“ konnten die Ausheimischen direkt in Kontakt mit ihren Gemeindevertreter_innen, Bürgermeistern, Amtsleiter_innen und anderen Einheimischen treten, Neuigkeiten aus den Heimatgemeinden erfahren, sich selbst und ihren Hintergrund vorstellen.

Beim „Feuerwerk der Ideen“ präsentierten Ein- und Ausheimische der vier Gemeinden ihre Ansichten, Projekte und Ideen, unter anderem berichtete eine der Studentinnen von ihren schriftstellerischen Erfahrungen mit den Zukunftsorten und erklärte, dass sie durch die Beschäftigung mit den vielen Zukunftsthemen nun wieder stolz ist auf ihren Heimatort, die Munderfinger Kindergartenleiterin gab einen spannenden Einblick in das Leben im „Waldkindergarten“ und eine Studentin berichtete von ihren Erfahrungen als „Fotomodell“ für die Freilichtausstellung „moosburg-scans“ von Kurt Hörbst, der als „Creative in Residence“ tätig war.

Das „Neujahrsbuffet“ bestand aus verschiedensten Spezialitäten der vier Gastgebergemeinden Hinterstoder, Moosburg, Munderfing und Zwischenwasser, der vorzügliche Wein stammte aus dem Zukunftsort Neckenmarkt. Für die nächste Aktion durften alle Gäste mit ihren Gemeinden ins Rampenlicht treten, die „Ausheimischen“ bekamen kleine „Neujahrsgeschenke“ überreicht und alle Gemeindebürger_innen posierten gemeinsam fürs Erinnerungsfoto. Nach dieser „Gemeindevereinigung“ ging es beim „Ringerlspiel“ darum, sich wieder aus dem Gemeindeverbund zu lösen und sich auch im Verband der Zukunftsorte zu vernetzen und Gemeinsamkeiten zu finden.

Zu „Mitternacht“ (gegen 22h00, aber wer will es bei einem derart freudigen Anlass schon so genau nehmen…) wurde lautstark der Countdown herunter gezählt, Sektkorken knallten, ein Indoor-„Feuerwerk“ wurde entfacht, Neujahrswünsche ausgetauscht, beim improvisierten Neujahrskonzert kräftig mitgesungen und Ein- und Ausheimische tanzten gemeinsam zu den Klängen des Donauwalzers ins neue Zukunftsortejahr.

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