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Nenzing setzt auf breite Beteiligung

Ein neues Siedlungsmodell für den alten Sportplatz, der Schülerhaushalt 2014 der Mittelschule Nenzing – im Zukunftsort Nenzing in Vorarlberg wird eine breite Beteiligungs- und Integrationskultur gelebt.

Der alte Sportplatz in Nenzing soll zu einer Siedlung werden. Aber nicht irgendwie, das stand für die Nenzinger Gemeindeverantwortlichen schnell fest. Anstatt Raumplaner oder Architekten zu beauftragen, setzt man auf die Meinung der Nenzingerinnen und Nenzinger und holt sich Unterstützung von rund 50 Studierenden. Für „dSidlig in Nenzing“ schlüpften die AnrainerInnen an zwei Tagen im März in die Rolle der Bauherren und diskutierten mit den Studierenden, die die Rolle der Architekten übernahmen, ihre Wünsche und Vorstellungen. In einer Testplanung entwerfen die Studierenden nun einzelne und das zukünftige Siedlungsmodell, im Herbst 2014 folgt die Präsentation in einer Ausstellung. Weitere Informationen zum Siedlungsprojekt

Auch die Mittelschule Nenzing legt Wert auf die Meinung derer, die in erster Linie von bestimmten Entscheidungen betroffen sind: Im Rahmen eines Projektes, das die Jugend an demokratiepolitische Entscheidungsprozesse heranführen will, konnten die Schüler beim „Schülerhaushalt“ mitbestimmen. Sie entschieden selbst, wie die 5.000 Euro, die von der Gemeinde Nenzing zur Verfügung gestellt wurden, eingesetzt werden sollen, um ihr unmittelbares Umfeld zu verändern und zu gestalten.

Zunächst brachten die Schüler 37 Wahlvorschläge mit Begründung und Unterstützungserklärungen der Mitschüler ein, am 24. März 2014 schritten die Schülerinnen und Schüler zur Wahl. Die fünf Vorschläge mit den meisten Stimmen werden umgesetzt, natürlich wiederum in Kooperation mit den Schülern. Weitere Informationen zum Projekt Schülerhaushalt

 

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