Nachahmung erwünscht!

Dörfliche Nachbarschaft

Eine Dorfchronik der etwas anderen Art

Was zeichnet das Leben miteinander in dörflichen Strukturen aus? Was hat der Fortschritt daran in den letzten 100 Jahren verändert? Und welchen Einfluss hat die Randlage dabei? Der Medienkünstler und Kulturanthropologe Richard Schwarz hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Strukturen „dörflicher Nachbarschaften“ zu visualisieren.  

Das Forschungsprojekt, angelegt zwischen Ethnographie und Kunst, machte sich auf die Suche nach dem Zusammenhang von Fortschritt und Zwischenmenschlichem in kommunalen Gemeinschaften. Wie veränderte sich das Dorfgefüge? Wo läuft man sich noch über den Weg? Wozu überhaupt noch reden? Wie soll man bei all dem Überfluss noch eine Gemeinschaft sein?

Die Erkenntnisse wurden in Form von fünf Graphiken und einem begleitenden Projektheft ausgearbeitet, das nun ein Bild der nachbarschaftlichen Beziehungen vermittelt. Die einfache Art der Darstellung, soll zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Thema animieren und die Leute wieder zusammen an einen Tisch bringen.

Gefördert von der TKI - Tiroler KulturInitiativen / IG Kultur Tirol, Land Tirol und BMUKK, fand das Projekt erstmals in den Tirol Orten Gries im Sulztal, Lanersbach, Tux, O-Dorf, Innsbruck, Ranalt und Stubai statt.

Download: Beispiel-Chronik aus Gries im Sulztal

 

Beteiligte / Expertenlinks:
Richard Schwarz http://www.islandrabe.com/
Helena Wimmer (Grafikdesignerin, www.studiodeluxe.at), Alexandra Bröckl (Europäische Ethnologin, Recherche und Interviews im O-Dorf) und Albert Frisch (Physiker, Audio- und Fotodokumentation).

 

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